• Tip: Haarseife

    Wer statt Shampoo Haarseife verwendet, wirde feststellen, dass die Haarseife genauso schäumt und für’s Haarewaschen geeignet ist. Die Natur und damit der Mensch profitiert.

    Warum ist es nachhaltiger?
    • keine Plastikflasche, sondern nur eine leichte Papierverpackung;
    • weniger künstliche Elemente für die Verflüssigung (das ist meine Annahme);
    • die gleiche Menge (Volumen oder Gewicht) an Trockenseife hält WESENTLICH länger als Flüssigshampoo;
    • man muss seltener einkaufen gehen;
    • die Lagerung verbraucht weniger Platz;
    • wenn man eine Biomarke kauft, ist auch die Herstellung nachhaltiger;
    Wie funktioniert es?

    Praktisch macht man sein Haar nass und reibt die Seife ein wenig darüber. Danach kann eingeschäumt werden.

    Welche Seife kann empfohlen werden?

    Ich habe gute Erfahrung mit der Biomarke Lavera gemacht.

  • Nimm eine Schale Tee

    Es wird oft von „Chancengleichheit“ gesprochen. Weniger oft wird davon gesprochen, die Menschen einfach gleich zu behandeln, unabhängig von ihrem Status, ihrer Staatsangehörigkeit, ihres Aussehens. Da fällt mir die Geschichte von Chao-chou (Zhaozhou) ein, der alle Mönche unabhängig von ihrer Erfahrung gleich behandelte. Allen die mit ihm sprachen, bot er eine Schale Tee an: „Nimm eine Schale Tee“. Auf die Frage des Oberhaupts der Mönche, dem Inju, wie es komme, dass er die Mönche ganz gleich behandele, ob sie nun schon lange hier seien oder nicht, antwortete Chao-chou: „O Inju, nimm eine Schale Tee“. Diese Gleichbehandlung führt nicht dazu, dass alle GLEICH sind, aber sie führt zu Menschlichkeit und zu mehr Chancengleicheit. Vielleicht hat Chao-chou das Grundgesetz im 9. Jahrhundet bereits vorausgesehen und Meschenwürde, Menschenrechte, Gleichberechtigung, keine Benachteiligung etc. bereits in die Formel „Nimm eine Schale Tee“ gebracht.

    Letztlich führt Gleichbehandlung dazu, dass verschiedene Stimmen gehört werden und versucht wird, hieraus eine gemeinsame Lösung zu erschaffen. Eine Lösung, die in einer funktionierenden Demokratie viel stärker die Menschen der heutigen und der zukünftigen Generationen schützt und daher nachhaltiger ist, als einsame Entscheidungen von wenigen, umso mehr, wenn diese Wenigen auch noch verrückt sind.

  • „Die Politik“

    Ich ertappe mich dabei, von „der Politik“ zu sprechen. „Die Politiker“. Das klingt nach einem losgelösten System und befreit mich von jeglicher politischen Verantwortung. In einem demokratischen System gibt es eine Vielzahl von Politikern, von Initiativen aber insbesondere auch Bürger:innen, die über ihre Politik zumindest über die Wahlen aber auch durch Gespräche mit ihren Freunden, Bekannten, Kollegen etc. und auch durch Ansprache ihrer Abgeordneten Einfluss nehmen können und Einfluss nehmen. Da beschwert sich jemand, dass die Politik immer nach der Stimmungslage ihrer Wähler:innen schauen. Auf der anderen Seite beschweren sich Leute, dass ihre Vorstellungen nicht berücksichtigt werden. Letztlich sind wir in die Politik verwoben und können mitwirken. Jede:r von uns. Aber es ist natürlich einfacher, wenn die Bürger:innen die Verantwortung auf „die Politiker“ abschieben. Die Politik ist genauso überall eingewoben, wie auch die Um-Welt überall eingewoben ist.

  • Umwelt – Werte – Moral

    Nun sind die Aspekte der Um-Welt so vielfältig, somit auch die Möglichkeiten auf sie einzuwirken, auf ihren Schutz einzuwirken. Es ist schwer vorstellbar all diese Aspekte politisch über bspw. eine Umweltrahmengesetzgebung oder wirtschaftlich bspw. über Umweltverbrauchskosten zu steuern. Der Schutz der Umwelt muss in die Werte, in die Moral jedes einzelnen Menschen verankert werden, damit diese Werte für Entscheidungen in allen Kontexten herangezogen werden können. In der Politik, in der Wirtschaft, im Privatleben etc.

  • Um-Welt

    Was wirkt sich alles auf die Umwelt aus? Mein tägliches Leben, meine Handlungen, die Handlungen der Mitmenschen, die Wirtschaft, die Politik, das Handwerk, die Forschung, die kommunale Verwaltung, die Nachbarländer und – auch wenn es jetzt fast schon übertrieben wirkt – die ganze Welt beeinflusst die Umwelt, ist in sie eingewoben. Selbst die Kunst kann sich auf Umweltthemen beziehen.

  • Klasse, Status, Konsum

    Vielleicht am Rande. In Frankfurt läuft die OpenBooks, eine Veranstaltung am Rande der Buchmesse, an verschiedenen Veranstaltungsorten im Frankfurter Zentrum. Eine gute Gelegenheit, um kostenlos verschiedene hochkarätige Autorinnen und Autoren im O-Ton zu hören, meist mit sehr guter Moderation. Es geht nicht nur um die hohe Literatur sondern auch um Sachbücher bspw. zu Umweltthemen oder philosophische-soziologische Literatur zu „Klassen: Die Entstehung von Oben und Unten“. Und es ist natürlich nichts Neues, dass Statussymbole auch das Umweltverhalten beeinflussen. Womit ich wieder beim Thema bzw. Titel wäre….

  • Umweltverschmutzer, Umweltsünder, …

    Der gewählte Titel für die Textsamllung „… eines Umweltverschmutzers“ oder „… eines Umweltsünders“ gefällt mir noch nicht. Die Begriffe sind nicht nur negativ besetzt, sondern auch abstoßend. Letztlich möchte ich mit den Texten etwas Selbstreflexion der eigenen Handlungen und ihrer Belastungen für die Umwelt auslösen und natürlich auch eine Änderung des Verhaltens und der Handlungen. Ich wäre schon erfreut, wenn sich eine Leserin oder auch ein Leser hiervon in ihren Handlungen beeinflussen lassen und zukünftig ihre Umwelt mit ihrem Verhalten ein wenig mehr wertschätzen. Werde also an dem Titel noch etwas arbeiten. Vielleicht „Selbstreflektierte Konsument*innen“. Nun stellt sich natürlich auch die Frage, wie gendere ich in meinen Texten. Gendere ich, steigt die eine Hälfte der potenziellen Leserschaft aus. Beim nicht-gendern steigt ein anderer Teil der Leserschaft aus.

  • Warten auf die Politik?

    Immer wieder höre ich, der Einzelne kann nichts machen. Das bewirkt doch nichts. Was Du einsparst, verbraucht jemand anders. Für mich ist es eine Frage der Einstellung, eine Werthaltung. Und diese Werthaltung in der Bevölkerung ist wiederum eine Voraussetzung für eine ökologische Politik.